Der Journalist und Dokumentarfilmregisseur Igor Sadreev betreibt gemeinsam mit dem Filmkritiker Anton Dolin einen beliebten YouTube-Kanal und sammelt in seiner Freizeit Geschichten über das deutsche Kino. Am 23. Oktober lädt er euch zu einer Reise auf die andere Seite der Leinwand ein.

Das ist kein akademischer Vortrag, auch wenn ihr dabei sicherlich viel Neues über die Geschichte des deutschen Kinos erfahren werdet – von den Meisterwerken des Stummfilms der 1920er-Jahre bis zu den Blockbustern des 21. Jahrhunderts. Es ist ein Versuch, Deutschland und die Deutschen besser zu verstehen – und vielleicht auch uns selbst.

Wie klopfte Nabokov an die Türen der Berliner Filmstudios, und warum floh der Regisseur des großen „Metropolis“ vor Goebbels? Welchen deutschen Film sah Stirlitz sechsmal – und was schauen die Deutschen jedes Jahr zu Neujahr? Warum lief der Regisseur Werner Herzog zu Fuß von München nach Paris (das sind 775 km!) und wie kam Michail Gorbatschow zum deutschen Kino?

Und außerdem: Angela Merkels Lieblingsfilm, ein erotischer Hit der sowjetischen Videotheken und die wohl filmreifsten Gurken der Welt.
Igor Sadreev
Journalist und Dokumentarfilmregisseur. Gemeinsam mit dem Filmkritiker Anton Dolin betreibt er den YouTube-Kanal „Radio Dolin“. Als Kurator organisiert er Filmvorführungen in Berlin in Zusammenarbeit mit dem Berliner Stadtmedium Genau. Autor der Filme „Der weiße Mantel“ über Waleria Nowodworskaja und „Der Sohn“ über Nikita Michalkow sowie der Dokumentarserie „Das Ende des Regimes“ nach dem gleichnamigen Buch von Alexander Baunow.
📍Wann: 23. Oktober (Fr.) um 19:00 Uhr

📍Adresse: Bodo-Uhse-Bibliothek, Erich-Kurz-Straße 9, 10319 Berlin.

📍Veranstaltungssprache: Russisch
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