Polaroid-Imperium:
Spionage, Kunst und der größte Wirtschaftstriller des 20. Jahrhunderts
16. Oktober 2026
18:00-20:00
Wir verbinden Polaroid wahrscheinlich mit den charmanten quadratischen Sofortbildern, oder? Doch die Geschichte dieses Unternehmens ist eigentlich ein knallharter Business-Thriller mit Industriespionage im Wert von einer Milliarde Dollar, Staatsgeheimnissen und einem tragischen Finale.

In der Vorlesung erfahrt ihr:
✔️ von der Geschichte der Erfindung der Sofortfotografie und der Gründung von Polaroid, von der Entwicklung der Technologien und den verschiedenen Kameragenerationen;
✔️ von geheimen Projekten, die das Unternehmen für das Pentagon durchführte, und davon, warum Sofortbildkameras zu einem wichtigen Instrument der Stasi-Überwachung wurden;
✔️ wie Kodak die Patente von Polaroid stahl und wie der lauteste und teuerste Rechtsstreit in der Geschichte der Fotografie ausging;
✔️ über das Geschäftsmodell des Unternehmens, die Geschichte der Aktie und den Wettbewerb mit Fuji und Kodak;
✔️ warum Andy Warhol seine Polaroid-Kamera nicht aus der Hand gab und aus einem kommerziellen Gadget eine Form der Hochkunst machte.

Außerdem werden bei der Vorlesung die „Helden des Tages“ dabei sein – Polaroid-Kameras aus verschiedenen Jahren aus der persönlichen Sammlung des Autors. Wer also zur Vorlesung kommt, kann ganz entspannt einen Haken setzen: Kontaktmuseum besucht.
Alexander Olnev
Unternehmer mit 19 Jahren Erfahrung in verschiedenen Geschäftsbereichen, Absolvent der Fakultät für Journalismus der Staatlichen Universität Sankt Petersburg (Marketing) und der HSE (Bankwesen und Makroökonomie). Markenhistoriker, Experte für Fehler in Wirtschaft, Marketing und Technologie.
📍Wann: 16. Oktober (Freitag) 18:00 bis 20:00 Uhr

📍Wo: Bodo-Uhse-Bibliothek, Erich-Kurz-Straße 9, 10319 Berlin

📍Veranstaltungssprache: Russisch
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