Warum Wohnen teurer, aber auch besser geworden ist
17. April, 18:30
Konstantin A. Kholodilin
Dr. Konstantin A. Kholodilin ist seit 2005 wissenschaftlicher Mitarbeiter am DIW Berlin. Er hat an der Universitat Autònoma de Barcelona (Spanien) promoviert und an der Europa-Universität Viadrina habilitiert. Sein Forschungsschwerpunkt ist die Immobilienwirtschaft. Er hat zahlreiche Aufsätze in internationalen Fachzeitschriften veröffentlicht und hält regelmäßig Vorträge – sowohl auf Fachtagungen als auch vor einem nichtwissenschaftlichen Publikum.
Im Zeitraum von 1960 bis 2025 sind die Wohnkosten auf mehr als das Doppelte gestiegen. Teilweise ist dafür der Anstieg der Immobilienpreise verantwortlich. Im gleichen Zeitraum haben sich jedoch Größe und Qualität des Wohnraums rasant verbessert. Man kann fast von einer „Wohnungsqualitätsrevolution“ sprechen, denn zwischen unseren heutigen Wohnbedingungen und denen unserer Vorfahren klafft eine enorme Lücke. Anhand trockener Zahlen haben wir erfahren, wie viele Quadratmeter, Zimmer, Bäder und Toiletten den Menschen vor 70 Jahren zur Verfügung standen, wo wir uns heute befinden und wohin wir uns wahrscheinlich in naher Zukunft entwickeln werden.